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Unglaublich, wie die Zeit rast: Eben
noch das Konfetti vom letzten Silvester weggeräumt,
schon ist das
Jahr fast wieder vorbei.
Vom Begründer der klassischen Physik, Isaac Newton, stammt die
grundlegende Definition des Phänomens "Zeit": "Die
absolute, wahre, und mathematische Zeit fließt aus sich selbst heraus und
gemäß ihrer Natur gleichförmig und ohne Beziehung zu etwas Äußerem
dahin." Die nicht-absolute, nicht-wahre und subjektiv empfundene Zeit
hingegen fließt keineswegs, sie ist eher ein reißender Strom, in dem man
so manches Mal mit dem Kopf unter Wasser und in Atemnot gerät. Am Ufer
dieses Stroms: Ereignisse, Katastrophen, Sensationen. Lustiges, Trauriges,
Entsetzliches.
Ein kurzer Blick darauf,
und schon wieder mit dem
Strom
unterwegs...
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Warum
hat der Tag nicht mehr als 24 Stunden... warum fliegt die Zeit das eine
Mal dahin wie ein Düsenjet, das andere Mal tropft sie klebrig wie Honig ?
Dabei
ist die Gegenwart die einzige Zeit die uns wirklich gehört.
Ich
habe ziemlich viel um die Ohren und überprüfe deshalb zwischendurch
immer wieder ob ich mir auch genügend Zeit für mich selbst nehme. Zeit
ist ein kostbares Gute. Wie all das kostbar ist, was man nicht für Geld
kaufen kann. Sie ist unwiederbringlich.
Der Tag nimmt seinen Lauf, ob man
aufsteht oder nicht. Und das einzige Mittel Zeit zu haben, ist, sich Zeit
zu nehmen.
Jemand
der schon fast 90 Jahre alt war und sehr am Leben hing sagte: „Wenn es
einen Sinn hätte, würde ich mich an eine Straßenecke stellen und die
Passanten mit einem Hut in der Hand um ein paar Minuten bitten, für die
sie keine Verwendung mehr haben...“
Die
moderne Form menschlicher Armut ist, das KeineZeitHaben.
Ich wünsche
jedem Zeit.
Bei aller Hektik: Zeit
zum Leben....
Eine schöne Zeit und eine gute neue JahresZeit
des
Jahres 2009...
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